Die Dordogne war einst vom Wehr von Bergerac bis zum Zusammenfluß mit der Garonne in Bec d´ Ambès befahrbar. Heute beginnt die schiffbare Strecke erst in Saint- Pierre-d´-Eyraud. Bis Castillon-la-Bataille (km 39) ist die Dordogne ein frei fließender Fluß und das bedeutet Flußschiffahrt mit all ihren Listen und Tücken.
Erst ab Castillon-la-Bataille machen sich die Gezeiten bemerkbar. Die Strecke von Saint-Pierre-d´-Eyraud bis zur Garonne ist 118 Km lang.

Bitte bedenken Sie, daß es weitgehend vom Stand der Gezeiten abhängig ist, ob man an jedem Kai festmachen kann oder nicht. Für Sportboote sind in den größeren Ortschaften und Städten Möglichkeiten zum Festmachen geschaffen worden.
Keine Schleusen auf der gesamten Strecke.

Die Wassertiefen sind unterschiedlich: stromaufwärts von Branne ist das Flußbett sehr unregelmäßig, die Tiefe kann hier bei Niedrigwasserperioden auf 0,30 m zurückgehen, wodurch das Befahren der Teilstrecke praktisch nicht möglich ist. Unterhalb von Branne findet man normalerweise satte Tiefen. Stromabwärts wird der Tidenhub immer größer; hinter Libourne mißt man 2,00 m bei Nippniedrigwasser bzw. 4,80 m bei Nipphochwasser. Wenn Sie den Fluß weit hinauffahren wollen, sollten Sie sich vor Ort Rat und Auskunft holen.

Die festen Brücken oberhalb von Libourne haben eine Mindestdurchfahrtshöhe von 10 m über mittlerem Wasserstand, bzw. 5,50 m über dem höchsten schiffbaren Wasserstand. Die Brücken unterhalb von Libourne haben eine Mindestdurchfahrtshöhe von 19,85 m über dem höchsten Wasserstand.
Es gibt keinen Treidelpfad.
Mai 2004